Abgasrückführung

Abgase die nochmals der Verbrennung im Motor hinzugeführt werden, dadurch wird die Verbrennungstemperatur gesenkt und die NOx Emissionen verringert.

Aerodynamik

Im Automobilbereich wird damit die Bewegung der Luft um die Fahrzeugkarosserie beschrieben. Der Messwert wird als cw-Wert beschrieben. Cw-Wert = Luftwiderstand. Je geringer der cw-Wert ist desto besser ist die Aerodynamik des Fahrzeugs. Automobilhersteller haben, um diesen Wert zu ermitteln, spezielle Windkanäle in dem Fahrzeuge einer extremen Luftströmung ausgesetzt werden. Mit ebenfalls speziellen Messwerkzeugen kann

Airbag

Der Airbag dient als Schutz vor dem Aufprall auf Teile im Fahrzeuginnenraum während einem Unfall. Es handelt sich hierbei um eine Art Luftsack welcher, unmittelbar nach einem Unfall bzw. Aufprall, schlagartig aufgeblassen wird und die Insassen auffängt.
Die Allgemeine Betriebserlaubnis wird in Zusammenarbeit der Automobilhersteller und TÜV erstellt. Nachträglich kontrollieren anerkannte Sachverständige ob ein Fahrzeug oder Bauteil den Bestimmungen der Straßenverkehrsordnung entspricht.

Anbauteile

Anbauteile sind sogenannte Hilfsaggregate. Diese Aggregate sind um den Motor herum angebracht und übernehmen bestimmte Funktionen. Einige der Aggregate sind dafür zuständig dass der Motor nicht beschädigt wird, wie z.B. die Wasserpumpe. Andere sorgen für ein Komfortables Fahren, wie z.B. die Servopumpe.

Anlasser

Der Anlasser hat die Aufgabe das Fahrzeug zu starten. Beim Startvorgang wird das Anlasserritzel in einen Zahnkranz, welcher zwischen Motor und Getriebe befestigt ist, geführt und dreht sich. Der Motor erreicht über den Anlasser eine Drehzahl von ca. 250 Umdrehungen. Diese reicht für den Motor aus um genügend Anschwung zu haben um im Nachgang eigenständig

Antiblockiersystem (ABS)

Das Antiblockiersystem verhindert ein Blockieren der Räder in einem Bremsvorgang. Über aufgefangene Impulse über die Raddrehzahlsensoren erkennt das System ein blockierendes Rad und verringert die Bremswirkung an einzelnen Räder nur so weit, dass es sich wieder drehen kann. Danach wird wieder Bremsleistung zugelassen. Durch dieses System verringert sich der Bremsweg und das Fahrzeug bleibt bei

Aquaplaning

So wird der Zustand beschrieben, wenn das Fahrzeug keinen direkten Kontakt mehr zur Fahrbahn hat. Zwischen Straße und Reifen befindet sich eine Wasserschicht welche keine Haftung liefert.

Austauschmotor

Als Austauschmotor bezeichnet man einen Motor der in einem Fahrzeug, an stelle eines anderen, verbaut wird. Hierbei ist zu beachten, dass es sich um Baugleiche Motoren handelt. Es kann sich beim Austauschmotor sowohl um einen neuen Motor, als auch einen gebrauchten Motor im überholten Zustand, handeln. In beiden Situationen gilt die praktische Laufleistung von „0“.

Autobatterie

Die Autobatterie ist die Spannungsquelle im Fahrzeug. Hierrüber bezieht der Anlasser seine Energie um den Motor zu Starten. Im Fahrbetrieb wird die Batterie über den Generator, auch Lichtmaschine genannt, geladen. Eine Starterbatterie in einem PKW hat eine Spannung von 12 Volt. Sie sollten im Startvorgang nicht unter 9 Volt fallen. Die Ladespannung im Fahrbetrieb wird

Benzindirekteinspritzung

Bei einer Benzindirekteinspritzung gelangt der Kraftstoff direkt in den Brennraum des Motors. Über einen elektronisch gesteuerten Injektor erfolgt die Einspritzung mit Drücken von mindesten 40 – 50 bar. Der Einspritzdruck und die Einspritzmenge ins Abhängig von Motordrehzahl, Temperatur, Stellung des Gaspedals und zugeführter Luftmasse. Ein optimales Benzin/Luft – Gemisch wäre 1Kg Kraftstoff zu 14,7Kg Luft.

Beschleunigungsklopfen

Eine Art Klopfen die aus Untertourigen Drehzahlen heraus zu Hören ist. Dieses Problem hängt oftmals mit der Wahl des falschen Kraftstoffes zusammen (falsche Oktanzahlt).

Bivalenter Antrieb

So wird ein Ottomotor (Verbrennungsmotor) genannt der wahlweise mit Benzin oder Gas betrieben werden kann.

Boxermotor

Bei dieser Motorvariante liegen die Zylinder horizontal und paarweise gegenüber. Die Vorteile beim Boxermotor sind zum einen die Einbauhöhe und die platzsparende Bauweise, sowie der ruhige Motorlauf. Dieser ist begründet darin, dass die Massenkräfte durch die Bauweise und Anordnung der Zylinder fast aufgehoben werden.

Bremsassistent

Der Bremsassistent erkennt eine plötzliche Verringerung der Geschwindigkeit und ein plötzliches betätigen des Bremspedals und verstärkt im folgenden Schritt die Bremskraft um den maximalen Bremsdruck zu erzeugen damit der Bremsweg so kurz wie möglich gehalten wird.

Brennstoffzelle

In der Brennstoffzelle entstehen durch kalte Oxidation von Wasserstoff elektrischer Strom und Wärme. In Brennstoffzellen entstehen keine komplexen Abgase, sondern nur einfache Reaktionsprodukte wie Wasser, Kohlendioxid und geringe Mengen anderer Gase. Aufgrund ihrer niedrigen Reaktionstemperaturen bilden sich auch keine Stickoxide. Brennstoffzellen arbeiten sauber und leise und verfügen über einen hohen Wirkungsgrad. So nutzt die Wasserstoff-Sauerstoff-Zelle

Cetanzahl

Ist die Beschreibung der Einheit für die Zündwilligkeit von Dieselkraftstoff. Cetan ist ein Kohlenwasserstoff und leicht entzündlich. Je höher der Anteil an Cetan desto höher ist der Cetanwert und desto höher ist die Zündwilligkeit im Kraftstoff.

Check-Control-System

Das Check-Control-System, oder kurz CSS genannt, überwacht wichtige Funktionen im Fahrzeug und gibt dem Fahrer Fehlermeldungen, über einen Display, sollte etwas nicht ordnungsgemäß funktionieren.

CW-Wert

Ist die Maßeinheit für den Luftwiderstands eines Körpers.

Dampfblasen

Dampfblasen entstehen bei zu hohen Temperaturen im Kraftstoffsystem. In diesem Fall verdampfen leichtsiedende Teile des Benzins und bilden Blasen. Wenn sich diese Blasen direkt vor einer Kraftstoffpumpe bilden können diese die Kraftstoffversorgung stören und sogar ein Starten des Motors verhindern. Die einzige Abhilfe hierfür ist den Motor abkühlen zu lassen.

Dichtungen

Dichtungen werden benutzt wenn an 2 zu verbindenden Bauteile Flüssigkeiten austreten können. Die Dichtungen werden benutzt um das austreten der Flüssigkeiten zu verhindern. Ebenso verhindert Sie das Eintreten von Schmutz. Dichtungen können aus Kork, Gummi, Papier, Kunststoff oder Leichtmetall.

DIN-Leistung

die nach der Deutschen Industrie-Norm (DIN) ermittelte Motorleistung. Angaben bis 1. Januar 1978 erfolgen in PS (Pferdestärken), seitdem in Kilowatt. Die Leistung wird mit allen serienmäßigen Motoraggregaten (z.B. Servolenkung, Servobremse, Gebläse usw.) gemessen. 1 kw entspricht 1,36 PS.

Drehmoment

Das Drehmoment beschreibt die Drehwirkung einer Kraft auf einen Körper. Es ist eine physikalische Größe in der klassischen Mechanik und spielt für Drehbewegungen die gleiche Rolle wie dir Kraft für gradlinige Bewegungen. Im Automobilbereich beschreibt es die Durchzugskraft eines Motors in Newtonmeter (Nm).

Drehmomentaddition

Ein Hybridfahrzeug kann sowohl mit Verbrennungsmotor oder Elektromotor, als auch mit beiden Motoren kombiniert betrieben werden. In diesem Modus unterstützt der Elektromotor den Verbrennungsmotor wobei beide Drehmomente addiert werden.

Dreipunktgurt

Der Dreipunktgurt wird so genannt, weil er an drei Punkten befestigt wird. Beispielsweise sind für den Fahrer 2 Punkte an der B-Säule angebracht und ein dritter und variabler Punkt an der gegenüberliegenden Seite am Fahrersitz. Somit wird der Insasse über den Unter- und Oberkörper im Sitz gehalten.

Dreiwegekatalysator

Der Drei-Wege-Katalysator ist ein Fahrzeugkatalysator mit Lambdaregelung für die Abgasnachbehandlung in Fahrzeugen mit Ottomotoren. Hierbei werden Kohlenstoffmonoxid (CO), Stickoxide (NOx), und unverbrannte Kohlenwasserstoffe (HC) zu Kohlenstoffdioxid (CO2), Stickstoff (N2) und Wasser (H2O) umgewandelt. Aus der gleichzeitigen Umwandlung der drei Luftschadstoffe resultiert die Namensgebung. Um einen hohen Umwandlungsgrad der Schadstoffe zu gewährleisten, muss mit Hilfe eines

DSC

DSC ist die Abkürzung für Dynamische Stabilitäts Control. In erster Linie bei Kurvenfahrten bietet das DSC-System über die Fahrzeugzustandsüberwachung eine hohe Fahrstabilität. Es greift bei Notwendigkeit in das Motormanagement ein und reduziert das Antriebsmoment damit das Fahrzeug kontrollierbar bleibt.

Dynamic Drive

Aktive Stabilisatoren verringern die Neigung der Karosserie in Kurven und beim Ausweichen. Sobald das Auto eine Kurve fährt, treten Querbeschleunigungen auf und das Auto wankt. Dynamic Drive erzeugt durch verdrehen der Stabilisatoren per Ölpumpe Gegenkräfte und reduziert so die Seitenneigung.

Einlassventil

Die Aufgabe der Ventile ist, die Ansaugwege – Einlassventil – und die Ausstoßwege – Auslassventil – zum richtigen Zeitpunkt zu öffnen oder zu schließen. Jedes Ventil besteht aus einem (Ventil)-Schaft und einem (Ventil)-Teller. Der Teller schließt mit dem Ventilsitz, der im Zylinderkopf eingearbeitet ist, dicht ab. Mittlerweile sind jeweils 2 Einlassventile und zwei Auslassventil bei

Einspritzmotor

Verbrennungsmotor, bei dem das zündfähige Kraftstoff-Luft-Gemisch nicht in einem Vergaser, sondern durch Zerstäubung über Einspritzdüsen erzeugt wird. Beim Dieselmotor erfolgt die Direkteinspritzung unter hohem Druck (bis 300 bar) in den Verbrennungsraum. Beim Ottomotor (Benziner) erfolgt die Benzineinspritzung in das Ansaugrohr der Einlassventile bei einem Druck von ca. 2 bis 30 bar. Bei der elektronischen Benzineinspritzung
Die Elektrische Abstellvorrichtung ist Bestandteil von modernen Dieseleinspritzpumpen. Im Gegensatz zur mechanischen Abstellvorrichtung (Nullförderung) wird mit dem ELAB in Verbindung mit dem Zündschlüssel die Kraftstoffzufuhr zum Hochdruckteil der Einspritzpumpe gestoppt und damit der Motor abgestellt.
Die elektronische Wegfahrsperre (EWS) sichert das Fahrzeug auf bislang einmalige Weise: In den mechanischen Schlüssel ist ein Chip mit elektronischer Codierung integriert. Sie besteht aus einem fest definierten Personality Code und einem Wechselcode, den die EWS bei jedem Startvorgang ändert. Beim Einschalten der Zündung liest sie zunächst den Personality Code und fragt dann nach dem

EML

Die elektronische Motorleistungsregelung (EML) ersetzt die herkömmliche mechanische Übertragung zwischen Gaspedal und Drosselklappe durch eine elektronische Steuerung. Die EML kann zudem die Funktion einer Geschwindigkeitsregelung übernehmen.

ESP

Das ESP (Elektronisches-Stabilitäts-Programm) bremst bei Bedarf einzelne Räder getrennt voneinander ab, um bei abrupten Lenkmanövern ein Ausbrechen des Fahrzeugs aus der Spur zu vermeiden. Des weiteren greift ESP in das Motormanagement ein und drosselt, wenn erforderlich, beispielsweise die Gasannahme.

ESR

Die elektronische Schlupfreduzierung (ESR) sichert die Traktion durch Abbremsen des durchdrehenden Rades durch einen Eingriff in das Motormanagement, um durch Reduzierung der Antriebsleistung das Durchdrehen der Räder zu verhindern. So wird das Anfahren auf glattem oder losem Untergrund erleichtert.

Fahrwerk

alle Bauteile eines Kraftfahrzeuges, die zum Fahren (oder genauer gesagt Rollen auf der Fahrbahn und zur Führung und Lenkung) dienen: Achsen, Räder, Reifen, Bauteile der Bremsen, Dämpfung und Federung sowie die Lenkung. Zum Fahrwerk gehören auch alle Bauteile, die eine Verbindung zwischen Bodengruppe und Karosserie herstellen.

Fahrzeugkinetik

Beschreibt die Bewegungsenergie des Fahrzeugs.

Fehlzündung

Patschen und Knallen der Auspuffanlage. Ursache: kurzzeitige Gemischabmagerung beim Gaswegnehmen und undichte Auspuffteile, an denen Luft in den Auspuff eintritt.

FSI

Benzindirekteinspritzer-Technik von Volkswagen und Audi, die eine bessere Fahrleistung und ein höheres Drehmoment bei gleichzeitig sparsamen Kraftstoffverbrauch und geringeren Emissionen ermöglicht.

Fünf-Ventil-Technik

Die 5-Ventil-Technik mit zentraler Zündkerzenlage gewährleistet eine bessere Füllung der Zylinder und bildet so eine wesentliche Voraussetzung für höhere Leistung und Drehzahlwerte. Durch die Aufteilung auf je drei Einlass und zwei Auslassventile kann der Motor in kürzerer Zeit mehr Luft ansaugen bzw. Abgas abgeben.

Gemischbildung

Gemischbildung bezeichnet die Art und Weise, nach der für einen Verbrennungsmotor das Krafstoff-Luft-Gemisch erzeugt wird. Man unterscheidet grundsätzlich die äußere und die innere Gemischbildung. Die äußere Gemischbildung erzeugt das brennbare Kraftstoff-Luft-Gemisch außerhalb des Zylinders, die innere Gemischbildung im Zylinder bzw. seinen Vorkammern.

Generator

Der Generator wird auch Lichtmaschine genannt. Er ist ein Zusatzaggregat um Motor und wir über den Keilriemen angetrieben. Über Magnetfelder erzeugt der Generator aus einer Drehbewegung eine elektrische Spannung, wodurch die Batterie des Fahrzeugs geladen wird.

Getriebe

Das Getriebe überträgt die Energie der Motordrehbewegung auf die Antriebswellen. Diese treiben dann die Räder an wodurch das Fahrzeug bewegt wird.

Glühkerzen

Die Glühkerzen heizen vor dem Start des Dieselmotors die Brennkammern auf sodass sich der Diesel selbst entzünden kann. Dieser Vorgang nennt sich Vorglühen. Nachdem der Motor läuft wird die Ansteuerung auf die Glühkerzen abgeschaltet

GPS

GPS ist die Abkürzung für Global Positioning System und ist ein weltweites Satellitenortungssystem.

Gyroskop

Kreiselkompass, der in Kurven die Querbeschleunigung und die Drehrate des Fahrzeugs misst. Neben dem GPS-Empfänger dient der Kreiselkompass zur genauen Positionsbestimmung des Fahrzeugs

Halbautomatik

Bei der Halbautomatik muss der Fahrer nicht mehr das Kuppeln übernehmen aber noch die Gänge schalten.

Handbremse

Ist der umgängliche Begriff für die Feststellbremse, da Sie meistens mit der Hand bedient wird. Hierbei handelt es sich um Bremssystem, unabhängig von der Pedalbremse, welches die Hinterräder eines PKW´s im Stand blockiert und das Fahrzeug somit gegen ein ungewolltes Wegrollen sichert.

Heckmotor

Ein Motor der Im Heck des Fahrzeugs verbaut ist.

Hochenergiebatterie

Batterie mit einem hohen Energieinhalt aus einem effizienten Energiespeicher, damit besonders geeignet für Elektrofahrzeuge.

Hochleistungsbatterie

Batterie mit einer hohen Leistungsfähigkeit aus einem effizienten Leistungsspeicher und einer guten Lade-/Entladedynamik, damit besonders geeignet für Hybrid- und Brennstoffzellen-Fahrzeuge

Hubraum

Hubraum bezeichnet die Größe des Zylinders in ccm (Kubikzentimeter). 2000ccm Hubraum sind gleichzusetzen mit 2 Liter Hubraum.

Hybridantriebe

Fahrzeuge die entweder mit 2 verschiedenen Kraftstoffen (z.B. Gas und Benzin) oder 2 verschiedenen Energiequellen (z.B. Benzin und Elektro) angetrieben werden.

Jetronic

Ist die Bezeichnung für verschiedene Bezineinspritzsysteme der Firma Bosch.

Kaltstart

Bezeichnet den Startvorgang bei kalten Motor.

Katalysator

Dient der Abgasnachbehandlung in Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor. Durch den Katalysator können die Schadstoffemissionen im Abgas drastisch reduziert werden.

Keilriemen

Die Anpresskraft der der Flanken des Riemens in einer keilförmigen Rille ist wesentlich höher als bei einer flachen Auflage. Diesen Umstand nutzen die Keilriemen aus. Sie bestehen aus Gummi mit einer Textil- oder Stahlseileinlage und werden endlos gefertigt. Sie können bei gleichem Platzbedarf wesentlich größere Drehmomente als Flachriemen übertragen.

Kennfeldsteuerung

Ein Computer für den Motor. Er sorgt dafür, dass stets optimale Verhältnisse von Luft, Kraftstoff und Zündung herrschen. Mit der Kennfeldsteuerung wird in jedem Drehzahlbereich der beste Zündzeitpunkt und die optimale Ventilsteuerung gewählt. Auch werden die Einspritzanlage und die Luftzufuhr hierüber gesteuert.

Kickdown

Die Kickdown-Funktion ist schon bei frühen Wandler-Automatikgetrieben mit rein hydraulischer Regelung zu finden. Über Vollgas hinaus wird dabei mittels Betätigung des Kickdownschalters am Anschlag des Gaspedals ein Signal an die Steuerung des Automatikgetriebes gesandt. Die Automatik schaltet in die Fahrstufe mit der bestmöglichen Beschleunigung und bringt den Motor auf hohe Drehzahlen. Zweckmäßig ist die Anwendung

Klopfsensor

Der Klopfsensor ist ein Bestandteil der elektronischen Reglung in einem Verbrennungsmotor. Es handelt sich dabei um einen Körperschallsensor, dessen Signal mit Hilfe von elektronischen Filtern und einem digitalen Signalprozessor auf die für das Klopfen typischen hochfrequenten Schwingungsanteile untersuch wird. Einer oder mehrere dieser Sensoren sollen Fehlzündungen oder falsche Verbrennungen in jedem Zylinder erkennen.

Kolben

Der Kolben ist ein Zylindrisches Bauteil welches sich im Zylinder eines Verbrennungsmotor hoch und runter bewegt. In jeder zweiten Aufwärtsbewegung Verdichtet er das Kraftstoff-Luft-Gemisch bevor es gezündet wird.

Kolbenfresser

So wird der Zustand beschrieben wenn sich der Kolben in die Zylinderwand „gefressen“ hat. Dieser Zustand tritt nur auf wenn ein Schmierungsmangel vorliegt und der Kolben dadurch zu Stark erhitzt wird. Durch die Ausdehnung frisst sich der Kolben in die Zylinderwand.

Kühler

Der Kühler ist, richtig ausgesprochen, ein Wärmetauscher. Das heiße Kühlwasser, welches durch den Kühler fließt, gibt die Wärme an den Kühler ab damit es nicht seinen Siedepunkt erreicht und anfängt zu Kochen. Wenn der Fahrtwind des Fahrzeugs nicht ausreicht wird mittels Thermostaten und Sensoren der Kühlerlüfter zugeschaltet.

Kupplung

Die Kupplung ist eine trennbare Verbindung zwischen Motor und Getriebe. Über die Kupplung wird die Motordrehzahl an das Getriebe übertragen. Im Schaltvorgang muss die Kupplung getrennt werden um das Getriebe in einen Lastlosen Zustand zu bringen. Anschließend kann der Schaltvorgang beginnen und danach die Verbindung zwischen Motor und Getriebe wieder verbunden werden.

Kurbelwelle

Eine Kurbelwelle ist eine spezielle Welle mi integrierten Kurbel und wird insbesondere in Kolbenmaschinen eingesetzt. Sie setzt die hin- und hergehende Bewegung eines oder mehrerer Kolben mit Hilfe von Pleuelstangen in eine Drehbewegung um. Die für die Umwandlung der Bewegung erforderlichen Bauteile ergeben zusammen den Kurbeltrieb.

Ladedruck

Ladedruck ist der Luftdruck mit dem Frischluft in den Ansaugtrakt einen Verbrennungsmotors gefördert wird. Der Druck entsteht über den Abgasturbolader.

Lambda

Gibt das Kraftstoff/Luft-Verhältnis an. 14.7Kg Luft zu 1Kg Kraftstoff ist gleich Lambda 1.

Lüfter

Dieses Bauteil sitzt am Kühler und sorgt für eine Luftbewegung damit der Kühler die Wärme des Kühlwassers abgeben kann. Er wird nur benötigt wenn der Luftstrom des Fahrtwindes nicht ausreicht.

Magermixmotor

Ein Magermixmotor ist ein Verbrennungsmotor, dessen Kraftstoff-Luft-Gemisch im mageren Bereich gehalten wird. Mager bedeutet, dass mehr Verbrennungsluft vorhanden ist, als für die stöchiometrische Verbrennung des Kraftstoffes im Zylinder benötigt wird (Lambda > 1). Der Luftüberschuss führt dazu, dass die Verbrennungstemperatur steigt und auf diese Weise sowohl der Wirkungsgrad als auch die Konzentration von Stickoxiden im

Mehrbereichsöle

Bezeichnet Motoröle die sowohl im Winter als auch im Sommer gefahren werden können. Die Eigenschaften eines Mehrbereichsöls sind die, dass es bei jeder Temperatur Ihre Viskosität beibehält.

Navigationssystem

Ein Navigationssystem ist ein technisches System, das mit Hilfe von Positionsbestimmung über GPS eine Zielführung zu einem gewählten Ort oder eine Route unter Beachtung gewünschter Kriterien ermöglicht.

Newtonmeter

Die Abkürzung für Newtonmeter ist „Nm“ und ist die Einheit für das Drehmoment eines Motors. „Newton“ bezeichnet in diesem Fall die Kraft und „meter“ ist die länge des Hebelarms.

Nockenwelle

Eine Nockenwelle ist ein Bauteil welches sich um die eigene Achse dreht. Durch die aufgebrachten Nocken wird die Drehbewegung über die Ventile in eine Längsbewegung umgewandelt. In diesem Fall wird das Ventil über den Nocken geöffnet und geschlossen. Im Groben bestimmt die Form des Nockens die weite der Öffnung und die Öffnungsdauer. Variable Nockenwellenverstellungen können

Oberer Totpunkt

Der Obere Totpunkt, kurz OT genannt, bezeichnet den höchsten Punkt des Kolbens im Zylinder.

Oktanzahl

Bezeichnet die Zündwilligkeit und damit die Klopffestigkeit eines Ottokraftstoffes bzw. Motorbenzin.

Öldruck

Öldruck wird von der Ölpumpe erzeugt. Die Ölpumpe saugt das Öl aus der Ölwanne an und pumpt es durch die Ölkanäle im Motor. Somit werden alle Stellen die geschmiert werden müssen mit ausreichen Öl versorgt.

Ölfilter

Der Ölfilter reinigt das Öl von Verunreinigungen aus dem Motor. Er befreit es von Partikeln die durch die Verbrennung entstehen oder von Metallabrieb. Der Filter muss, je nach Herstellervorgabe, in bestimmten Abständen gewechselt werden.

Ölkühler

Der Ölkühler sorgt dafür, dass das Öl eine gewisse Temperatur nicht überschreitet. Das Öl wird durch einen Lamellenkühler gepumpt worüber es durch den Fahrtwind die Wärme nach außen hin abgibt.

Ölmessstab

Über den Ölmessstab kann man den Ölstand im Motor prüfen. Für eine ordnungsgemäße Prüfung muss der Motor min. 90sek. Ausgeschaltet sein und das Fahrzeug auf einer ebenen Fläche stehen.

Ottomotor

Der Ottomotor ist ein Verbrennungsmotor der nach dem Vier- oder Zweitakt-prinzip arbeiten kann. Der Viertaktmotor ist heute aber die gebräuchlichere Bauart. Ottomotoren haben eine Fremdzündung durch eine Zündkerze im Gegensatz zum, mit Selbstzündung arbeitenden Dieselmotor.

Oxidationskatalysator

Bei Kraftstoff-Luft-Gemischen, die magerer sind als für den Betrieb der Lambdasonde und des Dreiwegekatalysator erforderlich (Magermixmotoren), entstehen verstärkt Stickoxide (NOX) und Kohlenmonoxid (CO). Die Reduzierung dieser Schadstoffe erfolgt im Oxidationskatalysator. Magermixmotoren und Benzin-Direkteinspritzer ermöglichen zwar eine deutliche Reduzierung des Kraftstoffverbrauchs. Wegen der problematischen Abgasreinigung und der Wirksamkeit, die sich derzeit noch auf Bereiche der Teillast

Pleuel

Ein Pleuel oder auch Pleuelstange genannt ist, bei einem Kurbeltrieb von Motoren, die Verbindung zwischen Kurbelwelle und Kolben. Die Pleuelstange setzt die lineare Bewegung des Kolbens in die kreisförmige Bewegung der Kurbelwelle um.

Radsensoren

Radsensoren messen die Drehzahl jedes einzelnen Rads. Sie sind wichtige Bestandteile des Antiblockiersystems (ABS).

SAE

Ist die Abkürzung für Society of Automotive Engineers. Hierbei handelt es sich um eine amerikanische Behörde die die Viskosität von Motorölen überprüft.

Saugmotor

Hierbei wird durch die Kolbenbewegung nach unten, also durch den Motor selbst, die Luft in den Zylinder gezogen.

Saugrohr

Oftmals auch Ansaugbrücke genannt. Dieses befindet sich zwischen den Einlasskanälen am Motor und der Drosselklappe.

Saugrohreinspritzung

Es handelt sich um eine Saugrohreinspritzung, wenn der Kraftstoff im Saugrohr vor dem Einlassventil eingespritzt wird.

Schaltgetriebe

Das Schaltgetriebe überträgt die Energie der Motordrehbewegung auf die Antriebswellen. Diese treiben dann die Räder an wodurch das Fahrzeug bewegt wird.

Schwungrad

Das Schwungrad ist Bestandteil des Kurbeltriebs. Es kann durch seine Masse ruckartige Bewegungen auffangen und ausgleichen und sorgt damit für einen runden Motorlauf und eine sanfte Beschleunigung.

Servolenkung

Die Servolenkung ist eine Lenkhilfe die durch einen Elektromotor oder durch eine hydraulische Pumpe eintreten kann. Es unterstützt den Lenkvorgang des Fahrers indem eine zusätzliche Kraft auf die Lenkung ausübt.

Simmering

Hierbei handelt es sich um Dichtringe für Wellen die sich um Ihre eigene Achse drehen.

Speicherkatalysator

Hier werden schädliche Stickoxide im Magerbetrieb zwischengelagert. Sobald der Motor wieder im normalen Betrieb gefahren wird werden diese Oxide in Stickstoff umgewandelt.

Tacho

Ist die Anzeige im Fahrzeug durch die der Fahrer die Fahrgeschwindigkeit ablesen kann. In den meisten Fahrzeugen kann über den Tacho auch die Motordrehzahl gelesen werden. Ebenso werden sämtliche LED-Leuchten zur Fehlermeldung im Tacho verbaut.

Teillastbetrieb

Motoren in Kraftfahrzeugen werden überwiegend im Teillastbereich betrieben. Teillast bedeutet das der Motor nicht bis zur äußersten Leistungsgrenze getrieben wird. Man fährt umgangssprachlich im mittleren Drehzahlband.

Tiptronic

Die Tiptronic wird im Verbund mit Automatikgetrieben angeboten und verbaut. Hierbei kann man den Schalthebel in eine Position bringen in denen man den Schalthebel nach vorn bzw. nach hinten drücken kann und somit hoch oder runter schaltet.

Ventile

Die Aufgabe der Ventile in einem Verbrennungsmotor sind die Wege ,für das Ansaugen von Frischluft und das Ausstoßen von Abgasen zu, öffnen oder zu Schließen.

Ventilteller

Der Ventilteller am Ventil setzt sich beim schließen des Ventils auf dem Ventilsitz im Zylinderkopf ab und dichtet somit den Brennraum im Zylinder ab.

Viertaktmotor

Der Viertaktmotor wird so genannt weil er seinen Arbeitsgang in 4 Takten beschreitet. Ansaugen-Verdichten-Arbeiten-Ausstoßen. Im Ansaugtakt Bewegt sich der Kolben nach unten und zieht Luft und den Zylinder. Beim Verdichten bewegt sich der Kolben wieder nach oben und komprimiert das Kraftstoff-Luft-Gemisch. Im Arbeitstakt wird das Gemisch gezündet und der Kolben wird durch den Verbrennungsdruck nach

Viskosität

Beschreibt die Flüssigkeitsmerkmale eines Öls bei unterschiedlichen Temperaturen und Drücken.

Wankelmotor

Der Wankelmotor ist eine weitere Art eines Verbrennungsmotors. Er unterscheidet sich darin, dass sich der Kolben nicht im Zylinder hoch und runter bewegt, sondern sich mit einem Dreieckigen Kolben, innerhalb des Zylinders, im Kreis dreht.

Wegfahrsperre

Die Wegfahrsperre erkennt wenn das Fahrzeug unsachgemäß oder mit falschem Schlüssel gestartet wird und unterbricht den Startvorgang. Der richtige Schlüssel wird durch einen auf das Fahrzeug codierten Transponder erkannt.

Zahnriemen

Der Zahnriemen ist ein Element welches die Kurbelwelle mit der Nockenwelle verbindet. Somit drehen sich Kurbelwelle und Nockenwelle in einer Gleichmäßigkeit zueinander. Oftmals werden Aggregate wie z.B. die Wasserpumpe mit über den Zahnriemen angetrieben. Der Zahnriemen hat, je nach Herstellervorgabe, ein festes Wechselintervall.

Zündkerze

Eine Zündkerze erzeugt bei Ottomotoren die für die Zündung des Kraftstoff-Luft-Gemisches nötigen Zündfunken zwischen ihren Elektroden.

Zündspüle

Zündspulen erzeugen eine sehr hohen Spannung die sie über die Zündkerze in Form eines Funken abgeben, damit eine Verbrennung im Zylinder Stattfinden kann.

Zylinderkopf

Der Zylinderkopf ist Bestandteil des Motors. In ihm befinden sich, in den meisten Fällen, die Nockenwellen und die die Ventile. Der Zylinderkopf schließt den Verbrennungsraum nach oben hin ab. Er beherbergt die Ein- und Auslasskanäle und die Ventilsteuerung, sowie Ölkanäle für die Schmierung des Ventiltriebes. Bei Wassergekühlten Motoren verlaufen auch Wasserkanäle im Zylinderkopf.